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„Intersektionalität“ kommt von dem englischen Begriff „intersection“, und bedeutet so viel wie „Kreuzung“ oder „Überschneidung“. Es handelt sich um ein theoretisches Konzept, das den Blick auf die Kreuzung bzw. Verwobenheit verschiedener Diskriminierungsformen lenkt.
Es ist ein wichtiger Begriff in der Frauen*bewegung und der feministischen Theorie seit den 1990er Jahren. Damals machten vor allem Schwarze Frauen* darauf aufmerksam, dass die feministische Bewegung häufig andere Diskriminierungsformen ausblendete. Heute widmet sich der „intersektionale Feminismus“ diesen Verwobenheiten von Rassismus, Sexismus, Homophobie, Klassismus oder Transphobie etc.
Auf unserer Website verwenden wir manchmal den Begriff „TIN*-Person“. TIN* ist eine Abkürzung und steht für trans*, inter* und nichtbinäre Personen. Die Einteilung in „Mann*“ oder „Frau*“, „männlich“ oder „weiblich“ stimmt für viele Menschen nicht. Geschlechtsidentitäten sind vielfältig und können sich verändern. sprungbrett berät Jugendliche, die aufgrund ihres Geschlechtes am Arbeitsmarkt und darüber hinaus benachteiligt werden – das betrifft Mädchen* und junge Frauen*, trans*, inter* und nichtbinäre Personen. Sie alle sind im sprungbrett herzlich willkommen.
FLINTA* ist eine Abkürzung für Frauen*, Lesben, Inter*-Personen, nichtbinäre Personen, Trans*-Personen oder Agender Menschen.
Wir verwenden die Schreibweise „Frau*“ und „Mädchen*“ mit dem Gender-Stern (*) um auf die Vielfalt von Geschlechtsidentitäten und Lebensentwürfen aufmerksam zu machen und zu verdeutlichen, dass diese Begriffe keine homogene Gruppe darstellen können. Der Stern lässt Platz für viele Geschlechter auch jenseits binärer Kategorien wie „Frau*“ oder „Mann*“, z.B. für inter*-, trans*- oder nicht-binäre Personen.